2 Jahre Zentrum für die Digitalisierung

Seit zwei Jahren werden Unternehmen von dem Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen (ZDW) unterstützt. Speziell kleine und mittlere Unternehmen erhalten vom ZDW Hilfe bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, ihrer Produktion und ihrer Produkte. Nun fand die zweite ordentliche Mitgliederversammlung seit Gründung des Zentrums statt.

Im Zentrum des Geschäftsführungs- und Vorstandsberichts, vorgestellt von ZDW-Geschäftsführer Dr. Martin Stein, stand die erfolgreiche Entwicklung, die der Verein und die dazugehörige gemeinnützige GmbH in den letzten Monaten durchlaufen hatten. 13 neue Mitglieder, mehrheitlich privatwirtschaftliche Unternehmen, konnten in den zurückliegenden Monaten im Verein begrüßt werden. In diesem Zusammenhang wurde das Engagement des Kreises Siegen-Wittgenstein, ebenfalls Neumitglied, hervorgehoben. Aus diesem resultierte dann schließlich die Erweiterung des Verwaltungsrats um den Landrat Andreas Müller. Neben ihm gehören dem Gremium nun Prof. Andreas Dutzi und Prof. Ralph Dreher (Universität Siegen), Konstantin Slawinski (Slawinski & Co. GmbH), Cornelie Rothmaler-Schön (Vorländer & Rothmaler GmbH & Co. KG) sowie Harald Peter (Sparkasse Siegen) an. Weiter wurde vom Ausscheiden des Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Martin Hill und der Neubesetzung durch Prof. Dr. Bernd Engel und Markus Weber bei der GmbH berichtet. Schließlich erfolgte die Entlastung des Vorstands sowie der weiteren Organe von Verein und Gesellschaft.

„Das ZDW hat sich zu einer einzigartigen Forschungs- und Kooperationsplattform in unserer Region entwickelt. Es wirkt als Impulsgeber in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und öffentlichen Maßnahmen“, fasste Daniel Schnitzler, Vorstandsvorsitzender des ZDW die Entwicklung zusammen. „Gerade die Mitgliedsunternehmen verstehen die neuen Industrie-4.0-Technologien als Chance und weniger als Bedrohung. Das Zentrum möchte hier weiter als Katalysator wirken und die ‚Digitale Agenda‘ in Südwestfalen mitschreiben.“

Die Akteure des Zentrums, Wissenschaftler und auch Praktiker, helfen Unternehmen in Informationsveranstaltungen und Workshops, ihren Betrieb im Zeitalter der Digitalisierung mit Industrie 4.0-Technologien praxisorientiert neu aufzustellen. Kleine und mittlere Unternehmen werden miteinander vernetzt. Co-Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Stoffers verwies dabei auf das Expertenwissen die Kompetenz der Mitglieder. Das Zentrum sei als ein großes regionales Netzwerk nicht nur mit forschenden Einrichtungen, sondern auch mit lokalen und regionalen Einrichtungen, Initiativen und Verbänden angelegt. Geschäftsführer Dr. Martin Stein war sich dann auch in seinem abschließenden Fazit sicher, dass so eine schlagkräftige, unbürokratische Kombination aus technologischer Expertise und Erfahrung im Transfer entstanden ist: „Die Digitalisierung verbessert die Vernetzung der vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die es in Südwestfalen gibt, untereinander und auch zwischen ihnen und Transferexperten. Das wird die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe auf dem Markt weiter steigern und ihnen neue Chancen für mehr Wachstum und Beschäftigung eröffnen.“

24 Aug 2018