Erfolgreiches Jahr für Digitalisierungs-Zentrum

Der digitale Wandel schreitet voran. Institutionen der Region haben das frühzeitig erkannt und im Frühjahr 2016 eine Initiative für die Digitalisierung der Wirtschaft der Region ins Leben gerufen, aus der dann der Verein „Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen“ (ZDW) entstanden ist;

Der Verein, von Cornelie Rothmaler-Schön  (Vorländer) Harald Peter (Sparkasse Siegen), Konstantin Slawinski (Slawinski & Co.) und Prof. Dr. Andreas Dutzi sowie Prof. Dr. Ralph Dreher (beide Universität Siegen) im Verwaltungsrat repräsentiert, spiegelt inzwischen die gesamte Breite der Digitalisierung in der Region wider.  Vor einem Jahr wurde schließlich die ZDW Südwestfalen GmbH gegründet, die nun erstmals Bilanz ziehen konnte.

Martin Stein, Geschäftsführer der ZDW Südwestfalen GmbH, erklärt: „Der digitale Wandel bietet enorme Chancen, aber auch Herausforderungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Das Zentrum für die Digitalisierung hat die Aufgabe, die vielfältigen Aktivitäten in Südwestfalen zu verstärken und zu vernetzen. Aktuell laufen hierzu bereits mehrere Projekte.“ Auch die Basis der Mitgliedsunternehmen und -institutionen gewinne an Breite.

Die Digitalisierung unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ gilt als zentrale Treiberin für praktisch alle technischen Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen. „Das unterstreicht die Wichtigkeit der Vernetzung, die mit dem Zentrum für die Wirtschaft erreicht werden soll“, sagt Dr. Christian Stoffers, Vorsitzender des Aufsichtsrats der ZDW Südwestfalen GmbH. Dem Kontrollgremium gehören neben ihm Prof. Dr. Volkmar Pipek und Markus Weber an.

Das Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft unterstützt Unternehmen und Institutionen der Öffentlichen Hand dabei, Plattformen zu Schlüsselthemen der Digitalisierung aufzubauen. Die Themen umfassen u.a. „Digitale Produktion“, „Vernetzte Mobilität“, „Digitale Medizin/Gesundheit“, „IT-Sicherheit“ und „Bildung und Kultur“. Besonders eng ist das Zentrum mit dem „4.0-Kompetenzzentrum“ verbunden, mit dem gemeinsame Forschungsprogramme laufen.

„Die Digitalisierung berührt die Forschung und die Lehre in immer mehr Disziplinen“, sagt Martin Stein. Dabei erforschen Wissenschaftler wichtige Aspekte digitaler Technologie von den Grundlagen der Informatik über Anwendungen etwa im Bereich Produktion, Big Data und IT-Sicherheit bis hin zu den gesellschaftlichen Auswirkungen.

07 Dez 2017